5
Sep

Posteo statt Freemail

Posted by patrik Comments Off

Endlich ist es soweit, wir haben unser Projekt Posteo zur Nutzung freigeschaltet. Posteo ist unser neuer E-Mailservice für Privatkunden.
Immer wieder begegnete ich bei meinen Serviceeinsätzen vielfältigen Problemen mit den kostenlosen Freemailern und konnte keine (bezahlbare) Alternative empfehlen.
Deshalb ist Posteo entstanden. Ein großes Postfach, Datensicherheit, echter Ökostrom von Greenpeace Energy und einfache Bedienung sind die Hauptmerkmale des neuen Dienstes.
Einen EURO kostet ein Postfach bei Posteo pro Monat und ist dafür komplett werbefrei. Das bedeutet: Keine Werbung im Webmailer, ein hoch effizienter Spamfilter und garantiert keine Weitergabe von Kundendaten.
Ein strikter Virenfilter, tägliche Backups und grundsätzliche Verschlüsselung aller Daten sind die Basis für die Sicherheit des Dienstes.
Das Postfach bietet mit 2 GB Speicher ausreichend Platz für alle Zwecke. Sollte doch mehr nötig sein, lässt es sich problemlos erweitern. Anhänge dürfen bis 50MB groß sein, der Zugriff erfolgt per POP oder IMAP und ist per IMAP-Idle auch mit Mobiltelefonen komfortabel möglich. Die Einrichtung von zwei Aliasen ist im Preis enthalten und den Wechsel vom bisherigen Anbieter erleichtert der eingebaute Umzugsservice. Wem es doch nicht gefällt, der kann problemlos mit einer Frist von 14 Tagen monatlich kündigen.
Überzeugen Sie sich selbst: http://posteo.de

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5
Sep

Posteo ist unser neuer E-Mailservice für Privatkunden.
Ein großes Postfach, Datensicherheit, echter Ökostrom von Greenpeace Energy und einfache Bedienung sind die Hauptmerkmale des neuen Dienstes.
Einen EURO kostet ein Postfach bei Posteo pro Monat und ist dafür komplett werbefrei. Das bedeutet: Keine Werbung im Webmailer, ein hoch effizienter Spamfilter und garantiert keine Weitergabe von Kundendaten.
Ein strikter Virenfilter, tägliche Backups und grundsätzliche Verschlüsselung aller Daten sind die Basis für die Sicherheit des Dienstes.
Das Postfach bietet mit 2 GB Speicher ausreichend Platz für alle Zwecke. Sollte doch mehr nötig sein, lässt es sich problemlos erweitern. Anhänge dürfen bis 50MB groß sein, der Zugriff erfolgt per POP oder IMAP und ist per IMAP-Idle auch mit Mobiltelefonen komfortabel möglich. Die Einrichtung von zwei Aliasen ist im Preis enthalten und den Wechsel vom bisherigen Anbieter erleichtert der eingebaute Umzugsservice. Wem es doch nicht gefällt, der kann problemlos mit einer Frist von 14 Tagen monatlich kündigen.
Überzeugen Sie sich selbst: http://posteo.de

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7
Jun

Die Datev bietet seit neuestem E-Mailverschlüsselung für alle Kunden an. Sogar für alle, die sich noch nie mit Mailverschlüsselung beschäftigt haben und das auch in Zukunft nicht wollen. Haken an der Lösung ist – jeder kann sie seit je her auch ohne die Datev nutzen und es ist keine wirkliche Verschlüsselung. Wenn nämlich der Mailpartner kein Zertifikat zum Verschlüsseln hat, macht die Datev aus der Mail einfach ein passwortgeschütztes PDF-Dokument – Weitergabe des Passworts per Telefon…

Im Detail

Voraussetzung für das Verfahren der Datev ist die Nutzung von Datev Net. Die E-Mailverschlüsselung funktioniert wie folgt: Der Anwender schickt eine Mail an einen Empfänger und wählt aus, ob die Mail verschlüsselt werden soll. Die Mail wird daraufhin durch den sicheren VPN-Tunnel des Datev-Netzes zum Mailserver der Datev geschickt.

Auf dem Datevserver werden dann Empfängerregeln ausgewertet. Wurde ein gültiges Zertifikat für einen Empfänger hinterlegt, wird die Mail damit verschlüsselt und an den Empfänger zugestellt.

Spannend ist das Versprechen, dass die Verschlüsselung auch in dem Fall klappt, dass der Empfänger kein Zertifikat zum Verschlüsseln hat. Und nun wird es hanebüchen. In dem Fall wandelt der Server der Datev die Mail einfach in ein verschlüsseltes und mit Passwort geschütztes PDF-Dokument um und schickt es dem Empfänger mit der Aufforderung, den Absender zwecks Durchsage des Passworts am Telefon anzurufen. Der Absender hat vorher die Möglichkeit, in seinem Mailprogramm ein Passwort für eben diesen Fall zu vergeben.

Kritik

Schon beim Thema VPN-Tunnel mittels Datev-Net suggeriert die Datev mehr Sicherheit ohne Hintergrund. Heutzutage bieten die meisten professionellen E-Mailserver verschlüsselte Kommunikation per TLS oder SSL, dazu braucht es keinen extra Tunnel.

Die „Vereinfachung“ von Verschlüsselung durch „automatisierte“ Verschlüsselung im Server der Datev ist vom Standpunkt der Datensicherheit aus kontraproduktiv. Die Datev hat zu jeder Zeit Zugriff auf die Inhalte der Mails, bevor sie verschlüsselt werden, bzw. nachdem sie entschlüsselt wurden.

Die Umwandlung einer Mail in ein PDF-Dokument hat nichts mit E-Mailverschlüsselung zu tun und ist durch die manuelle Weitergabe des Passwortes technisch ungenügend gelöst. Es hat überhaupt nichts mit E-Mailverschlüsselung zu tun, das kann jeder mit einem PDF-Drucker wie z.B. FreePDFXP selber machen. Vorteil der eigenen Verschlüsselung: Die Datev kennt den Mailinhalt garantiert nicht.

Alternativen

E-Mails zu verschlüsseln bedeutet im Alltag nach einmaliger Einrichtung nur einen Mausklick und ist nicht schwer – vorausgesetzt, die Partner haben auch Verschlüsselungszertifikate. Zertifikate zur Verschlüsselung gibt es nach den beiden Standards PGP und S/Mime kostenlos und die Einrichtung ist mittlerweile unkompliziert.

Wer das „Verschlüsseln“ von E-Mails mit PDF-Dokumenten praktizieren möchte, kann einfach auf kostenlose Tools wie den PDF-Drucker „FreePDF XP“ zurückgreifen. Sie schreiben dann einfach in Ihrem Schreibprogramm einen Brief, drucken diesen auf dem PDF-Drucker und wählen aus, dass das Dokument verschlüsselt und per Mail versandt werden soll – fertig.

Wenn Sie möchten, beraten wir Sie gerne zu dem Thema.

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